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Schaukampfschwert Typ 11. Jahrhundert Die Klinge ist am Griffende vernietet. Der Griff ist aus Wildleder, die Parierstange und der Griffabschluss aus Stahl. Die Scheide ist aus Holz mit Wildlederbezug und Metallbeschlägen. Klingenlänge 75 cm Gesamtlänge 92 cm Gewicht ohne Scheide 1350 g Die Klingen aus Kohlenstoffstahl sind handgeschmiedet. Mit einer Schlagkante von 2,5 mm und einer abgerundeten Sicherheitsspitze. Das Interesse am Schwertkampf wurde in den letzten Jahren durch die historischen Spektakel geweckt, die in ganz Europa in immer größerer Anzahl stattfinden. Es ist selbstverständlich, dass solche Waffen bestimmten Sicherheitskriterien entsprechen müssen. Dazu zählen wir: • abgerundete Klingenspitze (evtl. selbst noch weiter abrunden) • Schlagkante von 2,5 ˆ 3 mm • Klingenmaterialstärke mindestens 5 mm • kräftige Parierstange • sicherer Handgriff • sichere Befestigung der Klinge am Schwertende Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen in der Produktion und Materialauswahl können wir keine Produkthaftung nach dem deutschen bzw. europäischen Produkt- haftungsgesetz in Bezug auf Klingenbruch oder ähn-liches, sowie deren Folgen, aussprechen. Eine hundertprozentige Klingenbruchgarantie kann kein ernstzunehmender Hersteller aussprechen. Jede Klinge kann unter Umständen brechen. Wir weisen an dieser Stelle auch deshalb so deutlich darauf hin, weil die unsachgemäße Verwendung einen Klingenbruch verursachen kann. Selbstverständlich übernehmen wir unsere Pflichten der Gewährleistung. Bei einem nachgewiesenen Materialfehler erhalten Sie Ersatz oder Reparatur. Jede Verwendung der Schaukampfwaffen geht auf eigene Gefahr. Um Klingenbruch zu verhindern empfehlen wir: • wenn möglich, immer mit der Breitseite des Schwertes, oder besser mit dem Schild zu parieren • möglichst Hiebe Schneide auf Schneide vermeiden, um das Schwert zu schonen • wenn die Schwertklinge Scharten aufweist, müssen diese unverzüglich ausgeschliffen werden Entstandene Scharten sind kein Garantiefall, sondern normaler Verschleiß. Auch ein Lockern der Parierstange ist oftmals nicht zu vermeiden, wenn sie Schläge vom gegnerischen Schwert erhält. Hier hilft nur ein Nachnieten oder Nachziehen der Verschraubung. Historische Schwerter in Museen ohne Scharten, waren sicherlich nie im Einsatz. Im Gegensatz dazu wurde mit Schwertern, die Scharten haben, gekämpft. Bei einem historisch korrekten Schwertkampf werden gegnerische Hiebe möglichst mit dem Schild abgefangen. Die Gefahr der Beschädigung des eigenen Schwertes wurde so umgangen, da man ansonsten wehrlos dem Gegner ausgeliefert war. Lassen Sie sich von Szenen in Filmen nicht täuschen. Dort geht es ausschließlich um einen spektakulären Kampf mit möglichst viel Lärm, und nicht um eine historische Darstellung eines Kampfes Mann gegen Mann. Aber selbst in wenig realen Filmszenen wird manchmal bewusst ein Klingenbruch gezeigt. Alles was mit den Schwertern gemacht wird geht auf eigene Gefahr! |
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