Pohl Force

Pohl Force

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Dietmar Pohl steht für 25 Jahre passioniertes Sammeln von Messern. Weit über 60 verschiedene in Serie gefertigte Messermodelle nach seinem Design. Drei verfasste und in mehreren Sprachen übersetzte Bücher zum Thema Messer. Unzählige Messerartikel in verschiedenen Fachzeitschriften. 14 Jahre leitende und gestalterische Tätigkeit in der SOLINGER Messerindustrie. Zusammenfassend könnte man diese fünf Aussagen aber auch in einem Wort : LEIDENSCHAFT
Die Leidenschaft zum Thema Messer beeinflusst Dietmar Pohl Zeit seines Lebens. Als Hobby hat alles begonnen. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften wurde aus dem Hobby ab 1994 mit dem Einstieg als Marketingleiter, Designer und Produktmanager in der Solinger Messerindustrie jedoch zum beruflichen Haupttätigkeitsfeld. Mit Engagement, Kompetenz, umfangreichen fachwissen und Gespür für Trends, Formen, Technik und Materialien setzt er seine Ideen und Entwürfe um. Besonderer Fokus liegt bei ihm im Bereich von modernen EDC-Messern sowie taktischen Messern für Militär und Polizei.
Um es klar und in aller Deutlichkeit auszusprechen: Dietmar POHL selbst war nie Angehöriger eines militärischen oder polizeilichen Spezialverbandes. Viel zu oft behaupten Personen aus dem Umfeld der Messer bzw. Waffenindustrie fälschlicherweise in einer derartigen Einheit gedient zu haben, um sich interessanter zu vermarkten oder angebliche Erfahrungen vorzuspiegeln. In seinen Augen zeugt dies nur von Respektlosigkeit gegenüber den Personen, die harte Ausleseverfahren bestanden haben und mit Recht ein schwer erkämpftes Eliteabzeichen tragen dürfen. Sein fundiertes Fachwissen basiert vielmehr auf persönlichen Kontakten, Gesprächen und vertrauensvollem Erfahrungsaustausch mit Personen aus diesem Tätigkeitsfeld wie der GSG9, SEK, Kampfschwimmer, Fernspäher, KSK, Fallschirmjäger, SWAT, Marines Force Recon, London MET Police, usw..
Die Liste ließe sich problemlos erweitern : Bundeswehr-Wehrübungen für zivile Führungskräfte bei Luftwaffe und Heer, SWAT-Lehrgang in Sterling, Virginia, Bajonett-und Messerkampftraining bei den US-Marines Force Recon in Camp Pendelton, San Diego, usw..
Und nun stellt nach 14 Jahren die Realisierung seiner Entwürfe unter seinem eigenen Namen, mit seiner eigenen Firma POHL FORCE, den nächsten Schritt auf seinem "MESSER"-Lebensweg dar. Jetzt kann er seine Ideen zu 100 Prozent umsetzen und auf jedes noch so kleine Detail achten, ohne dabei auf vorgegebene Produktions - oder Führungseinschränkungen Rücksicht nehmen zu müssen.

MATERIAL
POHL FORCE greift bei den verwendeten Materialien grundsätzlich auf hochwertige Werkstoffe zurück. Egal ob es sich um Stahl, Kunststoffe oder natürliche Materialien wie Holz oder Leder handelt. Die Messer von POHL FORCE sind in erster Linie als Einsatzmesser gedacht und dementsprechend konzeptioniert. Eine Vielzahl von Soldaten und Polizisten kaufen ihre Messer aus eigenen finanziellen Mitteln, mit der Gewissheit, dass das geliebte Messer im Einsatz ramponiert wird oder im schlimmsten Fall verloren gehen kann. Der POHL FORCE Geschäftsführer Dietmar Pohl hat nicht nur einmal von Soldaten die Geschichte gehört, dass deren Messer irgendwo während eines Einsatzes im Panzer oder Hubschrauber abhanden gekommen sind. Aus diesem Grunde müssen Messer erschwinglich bleiben. Viele Messerfirmen überbieten sich international mit Klingen aus pulvermetallurgischen Superstählen, die noch schärfer, noch bruchfester und noch korrosionsschwächer sein sollen. Neben einem geschickten Marketingeffekt kennzeichnen diese Klingen aber vor allem das Problem des Nachschärfens, der hohe Rohstoffpreis und die zusätzlichen Kosten, die bei der Herstellung anfallen. POHL FORCE schließt sich hier viel lieber der Philosophie der amerikanischen Messermacher-Legende Jimmy Lile an, der in 440 C und D2 die optimalen Stähle für alle Einsatzbereiche sah. Auch mit einfachen Mitteln nachschärfbar und in der Herstellung bezahlbar, was in beiden Fällen dem Kunden zugute kommt.

QUALITÄT
POHL FORCE stellt sicher, dass die Vertragsfirmen in Deutschland, Taiwan und Italien nur beste Qualität abliefern. Insbesondere professionelle Anwender sind auf die Funktionssicherheit und Zuverlässigkeit ihrer Messer im Einsatz angewiesen. Daher wird jedes Messer vor der Auslieferung vom POHL FORCE Geschäftsführer Dietmar Pohl persönlich inspiziert und mit einem Kontrollzertifikat versehen.

POHL FORCE unterscheidet zwischen zwei Design-Kategorien: Die erste Kategorie umfasst die komplette Neuentwicklung eines Produktes. Hierbei kommt in der ersten Phase nachwievor Papier und Bleistift zum Einsatz. Etliche Stunden werden Linien und Radien gezeichnet und wieder wegradiert. Solange, bis die gewünschte Form erreicht ist. Ist das Design gelungen, wird eine Kopie auf kräftige Pappe geklebt und ausgeschnitten. Besteht das Pappmesser diese erste Prüfung des Gesamteindruckes nicht, heißt es zurück an den Zeichentisch. Wenn es passen sollte, folgt der wichtigste Teil des Designs: Der maßstabsgetreue Bau eines Messerprototypen. POHL FORCE verwendet hierbei traditionell Holz, das sich ohne Probleme in die gewünschte Form bringen lässt. Erst jetzt wird klar, ob das englische Design-Motto: Form follows Function auch erfüllt wird. Nun wird der Entwurf wirklich dreidimensional und bietet die Möglichkeit Größe, Handlage und auch schon spätere Fertigungsmöglichkeiten zu beurteilen. Stimmt alles, wird das Design an die Konstruktion weitergegeben, die das Messer dann im CAD zeichnet und die weiteren Fertigungsschritte vorgibt.

Die zweite Kategorie umfasst die Serienproduktion eines Messers, das in Einzelanfertigung (Custom Knife) bereits von einem Messermacher hergestellt wird. Hier muss das Design nicht erst erarbeitet werden, sondern kann von einem vorliegenden Modell übernommen werden. Meist zeigen sich hier die Schwierigkeiten aber erst später. Ein in Handarbeit gefertigtes Messer durchläuft Arbeitsschritte, die in einer maschinellen Produktion oft nicht umgesetzt werden können. Hier besteht die Kunst der CAD-Konstrukteure eine rationelle und wirtschaftlich vertretbare Serienversion zu entwickeln, die aber nicht zu weit vom handgefertigten Einzelstück abweichen darf.

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